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Investoren ziehen Klage gegen Bitcoin-Unternehmen zurück

Investoren ziehen Klage gegen Bitcoin-Unternehmen zurück

Quelle: theblock.co29.8.2025

Am Donnerstag entschloss sich eine Gruppe von Investoren, ihre Sammelklage gegen Strategy, ein Bitcoin-Treasury-Unternehmen, zurückzuziehen. Sie beschuldigten die Firma, falsche Aussagen über ihre Anlagestrategie gemacht zu haben. Zudem behaupteten sie, dass Strategy nicht ausreichend über die Auswirkungen neuer Rechnungslegungsstandards informiert hatte. Mitbegründer Michael Saylor, CEO Phong Le und CFO Andrew Kang wurden alle als Beklagte genannt. Bloomberg berichtete am Freitag über die Nachricht des Rückzugs. Die Klage wurde zunächst im Mai von der in New York ansässigen Kanzlei Pomerantz LLP beim Eastern District Court of Virginia eingereicht. Pomerantz lud andere Investoren ein, sich der Sammelklage anzuschließen. Die Klage beanstandete, dass Strategy die Rentabilität ihrer Bitcoin-Investitionsstrategie und Treasury-Operationen übertrieben hat, während sie die Volatilitätsrisiken im Zusammenhang mit Bitcoin herunterspielte. Die Klage wies auch auf die Übernahme der Rechnungslegungsstandards des Financial Accounting Standards Board hin, die eine Fair-Value-Bewertung für Krypto-Assets erfordern. Pomerantz behauptete, dass Strategy es versäumt habe, die genaue Art und den Umfang der Auswirkungen der neuen Rechnungslegungsstandards auf ihre Finanzberichte offenzulegen, während die Risiken für Investoren verharmlost wurden. Momentan verfügt Strategy über etwa 68,5 Milliarden Dollar in Bitcoin, und die Aktien des Unternehmens sind in den letzten Jahren um über 150 % gestiegen, laut der Preisseite von The Block MSTR.

FAQ

  • Was war der Grund für die Sammelklage?

    Investoren beschuldigten Strategy falscher Aussagen und mangelnder Risikoffenlegung.

  • Wer waren die Beklagten in der Klage?

    Michael Saylor, Phong Le und Andrew Kang wurden als Beklagte genannt.